Der «Oscar» geht an… DAS LEBEN DER ANDEREN!!!!!
Monday, 26.February 2007 um 06:16 Uhr | Entertainment, Hollywood, USA, Vermischtes
Oscar-Nacht gleich Blogger-Nacht. Wer Wordpress hat oder anderweitig an ein Blog gekommen ist, macht auf Synchron-Blog-Stenographie, neudeutsch Live-Blogging. Aber wer jetzt noch wach ist, wird schnell durch die Laberei des Pro7-Gätchens schwer dafür bestraft – tja, wär besser gewesen, wenn der Wecker ne halbe Stunde später geklingelt hätte! Diese armselige Präsentation vom fusseligen Rande des roten Teppichs ist keiner weiteren Erwähnung würdig. Warten auf die richtige Action!
Gott sei Dank wird die weitere Red Carpet-Show ohne dummschwätzige Synchrondolmetschung vom US-TV übernommen: Wieviel Bräunungscreme hat denn Cameron Diaz da aufgetragen??? Da waren aber einige KFZ-Lackierer am Werk…
Die Show begann mit den Nominierten, zunächst auf Film (Donnersmarck war nicht dabei!?), dann durften sich alle im Saal anwesenden möglichen Preisträger erheben und vom Rest beklatschen lassen. Ellen DeGeneres mit einer nicht zu bissigen, launigen Einführung mit einigen Witzen auf Kosten so mancher Anwesender: Jennifer Hudson verliert die Wahl bei American Idol und wird nominiert – Al Gore gewinnt die Wahl (nach Stimmen) und wird ebenfalls nominiert.
Best Art Direction: “Pan´s Labyrinth”
Jack Black und Will Ferrell´s musikalische Einlage: Ein Brüller!
Achievement in Makeup: Die Visagisten von Pan´s Labyrinth… schon zwei von zwei Awards abgesahnt!
KINDERARBEIT!!!! Die “Kurzen” des Abends Jaden Smith (”Pursuit of Happiness”) und Abigail Breslin (”Little Miss Sunshine”) präsentieren
Best Animated Short Film: “The Danish Poet”
Best Live Action Short Film: “West Bank Story”
Best Sound Editing: “Letters from Iwo Jima”
Achievement in Sound Mixing: “Dreamgirls”
Best Actor in a Supporting Role: Alan Arkin (”Little Miss Sunshine”). Tja, Eddie, diesmal nichts für dich! Das Mark Wahlberg einen Oscar bekommt, hätte wohl das Raum-Zeit-Kontinuum kollabieren lassen…
Spät, aber doch noch wirds politisch: Melissa Etheridge plus Klimaschutzaussage auf der Leinwand im Hintergrund. Kriegt Gore nun seinen Oscar? Wird er seinen Hut für die Präsidentschaftswahlen in den Ring werfen??? Nein, er steht mit Leo DiCaprio zunächst auf der Bühne. Noch etwas “Rettet die Welt”-Propaganda und Schleimereien an den Ex-Vizepräsi. Riesen-Gag: Bevor Gore zu seiner Kandidatur-Ankündigung ansetzen kann, wird er vom Orchester unterbrochen… *lol*
Best Animated Feature: “Happy Feet”
Hellen Mirren und Tom Hanks präsentieren
Best Adapted Screenplay: “The Departed” – William Monahan. Wird es der einzige Oscar für den Scorcese-Film?
Best Costume Design: Kostümbildnerin von “Marie Antoinette”
Ellen DeGeneres läßt sich von Spielberg für ihren MySpace-Account zusammen mit Clint Eastwood fotographieren.
Achievement in Cinematography: “Pan´s Labyrinth” – Guillermo Navarro. Und damit der dritte Oscar für den Film.
Achievement in Visual Effects: “Pirates of the Caribbean”
Sacha Baron Cohen ist doch anwesend? Wollte er die Oscars nicht boykottieren, weil er sie nicht hosten durfte?
Best Foreign Language Film: “Das Leben der Anderen”. Waaahnsinn!!!!
George Clooney hat mit Gore und Nicholson hinter der Bühne gesoffen, Gore kann nun nicht mehr Präsident werden Luuustich *gähn*… präsentiert
Best Supporting Actress: Jennifer Hudson, “Dreamgirls”. Favoritin-Sieg. Vollkommen aufgelöst. Von American Idol zum Oscar – das schafft Alexander Klaws nicht!
Best Documentary Short Subject: “The Blood of Yingzhou District”
Jerry Seinfeld (Macht der eigentlich noch irgendwas oder lebt der immernoch von dem Erfolg dieser einen Serie von vor Ewigkeiten?) präsentiert die fünf “deprimierendsten Filme” der Kategorie
Best Documentary Feature: “An Inconveniant Truth” gewinnt erwartungsgemäß, Al Gore darf mit auf die Bühne, Produzent Guggenheim dankt ihm und teilt den Oscar mit ihm. Gore dankt, aber eine Kandidatur erklärt er nicht!!!
Clint Eastwood präsentiert den Lifetime Achievement Award für den Film-Komponisten Ennio Morricone, der sich tief bewegt vor den Anwesenden verneigt und seine Dankesrede tränenerstickt auf Italienisch hält. Die Produktion hat keinen Dolmetscher an Bord. Clint Eastwood springt ein und übersetzt, oder kriegts geflüstert…?!
Best Original Score: “Babel” heimst seine erste Auszeichnung des Abends für die Musik ein.
Best Original Screenplay: “Little Miss Sunshine” – Michael Arndt. Der zweite Award für den Film.
J.Lo sagt die “Dreamgirls”-Performance an. Jennifer Hudson als Oscar-Preisträgerin darf anfangen, Beyonce steigt ein. Das dritte Dreamgirl darf dann zum Schluß auch nochmal mitträllern. John Travolta und Queen Latifah präsentieren schließlich
Best Original Song: Melissa Etheridge – “An Inconveniant Truth” setzt sich gegen Henry Krieger durch, der gleich dreimal nominiert war.
Kate Winslet präsentiert
Best Film Editing: “The Departed” Der zweite Award. Sinken oder steigen nun die Chancen für Scorsese???
Philipp Seymour Hoffmann präsentiert
Best Leading Actress: Hellen Mirren – “The Queen”. Auch hier Null Überraschung. Überraschend dagegen die ausführliche Danksagung an Queen Elizabeth II. Ob sich das als Untertan überhaupt geziemt?
Reese Witherspoon präsentiert
Best Leading Actor: Forest Whitaker – “The King of Scotland”. Er hatte bereits im Vorfeld so ziemlich jeden Preis abgeräumt und war ebenfalls hochfavorisiert. Er hielt die bis dato packendste Dankesrede.
Best Director: Martin Scorsese – “The Departed” macht es!!! Sein erster Oscar. Auch hier siegte der Favorit. Er fragt sofort, ob man den Umschlag noch einmal prüfen könnte. Er dankt dem ganzen Team. Michael Ballhaus, der deutsche Kameramann war bei dem Film dabei? Heftige Umarmung am Bühnenrand mit Jack Nicholson.
Dieser, vollkommen kahl (Wegen neuem Film, in dem er und Morgan Freeman zwei todkranke Patienten spielen, die vor ihrem Ableben noch jeweilige Listen abarbeiten wollen.) und mit Sonnebrille präsentiert zusammen mit Diane Keaton
Best Film: “The Departed” gewinnt tatsächlich – eher überraschend – auch diesen Oscar und steigt damit zum Gewinner der Veranstaltung auf. Die vielen durch Kopfschüsse dahingemeuchelten Charaktere haben tatsächlich geholfen, die Juroren zu überzeugen!




25.October 2008 um 01:43 Uhr
[...] Jennifer Hudson war durch die Teilnahme bei der US-Castingshow “American Idol” berühmt geworden und gelangte im Anschluß durch ihre Rolle im Musical-Film “Dreamgirls” sogar auf die große Leinwand. Für ihre Performance erhielt sie 2007 den “Oscar” als beste weibliche Schauspielerin in eine…. [...]