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Fremdblut-Doping: Winokourow positiv – Astana zieht Team zurück

Die Tour ist endgültig tot. Zu Tode gespritzt von einem zum Himmel schreiend dämlichen, selbsternannten Radsportler. Alexander Winokourow wurde des Fremdblut-Dopings überführt. Er hatte sich offenbar kurz vor dem letzten Einzelzeitfahren am Samstag, welches er gewann, mit einer Blutkonserve “aufgefrischt” und wurde erwischt. Das Team Astana, an dessen Aufbau Winokourow entscheidend mitgewirkt hatte, zog nach Aufforderung der Tourorganisation alle seine Fahrer – auch den zur gleichen Zeit negativ getesteten Deutschen Andreas Klöden – von der Veranstaltung zurück und reiste überstürzt ab. Die Betroffenen wurden vor dem Team-Hotel teilweise heulend von Kamerateams gestellt. Mitleid sollte keiner erwarten, ob nun gedopt oder sauber. Winokourow bestreitet natürlich – aber wen interessiert das noch?

Das Blut eines unbekannten Spenders, literarisch gern Lebensaft genannt - ohne Epo-Zusatz oder anderer nachweisbarer Medikamente - hat für die Tour die Wirkung von Zyankali. Schade nur, dass der Tour-Ausrichter die so verstorbene Leiche auch die nächsten Etappen über Berge und Sprintwertungen schleppen will. Denn Tour-Chef Christian Prudhomme möchte von einem Abbruch der Tour nichts wissen, was angesichts des weiter schwelenden Doping-Verdachts gegen Gelbtrikot-Träger Rasmussen (Mehr als zwei Jahre lang nicht getestet!!!) und diverser anderer im Gesamtklassement vorne liegender Fahrer schlichtweg incroyable! ist.

Die französische Polizei hat unterdessen das Astana-Mannschaftshotel durchsucht und angeblich “säckeweise” Medikamente beschlagnahmt.

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Verfasser: BreakingNews
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