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Bloggen und “YouTube”-en für britische Soldaten künftig tabu

Das britische Verteidigungsministerium hat neue Richtlinien erlassen, die es den Angehörigen des Militärs künftig faktisch verbietet, sich über ihre Erfahrungen im Einsatz über moderne Kommunikationsmittel mitzuteilen und Geld für Interviews, Vorträge und Bücher zu kassieren.

Ohne vorherige Genehmigung des Vorgesetzten ist demnach jede Beteiligung an Blogs und Internet-Foren, die Teilnahme an Umfragen und Auftritten in der Öffentlichkeit, das Spielen von Multi-Player-PC-Spielen, das Versenden von SMS, Fotos, Audio- und Videomaterial die im Zusammenhang mit dem Dienst stehen dienstrechtlich ausgeschlossen. Abgedeckt ist davon: 

“all public speaking, writing or other communications, including via the internet and other sharing technologies, on issues arising from an individual’s official business or experience, whether on-duty, off-duty or in spare time”

Alle Kommunikation nach außen müsse künftig den Ruf der Streitkräfte aufrechterhalten oder verbessern. [Guardian.co.uk]

Höchstwahrscheinlich der Todesstoß für YouTube-Videos a la “Amarillo”, egal wie cool es gemacht ist und sowohl Ansehen wie Moral der Truppe nützt. Auch wenn der Anlaß für die Zensur Verschärfung der Dienstordnung ein anderer war, nämlich die Kontroverse um zwei britische Iran-Geiseln, die ihr Schicksal nach Rückkehr ins Königreich ungeniert zu Geld machten.

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Verfasser: BreakingNews
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