Oh USA, du geliebtes Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten: Wo Wäscheleinen illegal sind
Sunday, 07.October 2007 um 20:32 Uhr | Kopfschüttelnd, Politik, USA, Vermischtes
Eine lange Woche weniger – aber umso wichtigerer – Bloggerei ist um. Ich hatte anderweitig zu tun und habe die wenige Online-Zeit zumeist der Burma-Aktion gewidmet. Ich werde weiter ein Auge drauf haben, will aber auch wieder anderweitig bloggerisch aktiv sein. Liegen geblieben noch von vorletzter Woche ist mein dritter Quartalsbericht, drei Monate vor dem einjährigen Bestehen dieser unvollkommenen Seiten. Ein Entwurf für den Relaunch gilt es, fertigzustellen. Auch sind so viele andere Geschehnisse (Von deutschen Fußball-Weltmeisterinnen bis Stoibers Ende, von den von ihrer Mutter befreiten Britney-Blagen mal gar nicht zu reden!) unkommentiert geblieben, die es sicher verdient gehabt hätten aufs Korn genommen zu werden. Nun gut…
Zur Einstimmung auf die neue Woche ein Hinweis auf ein journalistisches Kleinod vom ARD-Weltspiegel (Das ist sone Sendung, die immer nach der Lindenstraße läuft, glaub ich…sowas wie das ZDF-Auslandsjournal, nur ohne Dietmar Ossenberg… Ich hab nur reingezappt, ihr schwörs! *g*) – Thema: Unseren wöchentlichen Irrsinn aus den USA gib uns heute.
Tatsächlich ist in einigen US-Bundesstaaten das Wäscheaufhängen im eigenen Vorgarten bei Geldbuße verboten. Zum Schutz des sensiblen Sittlichkeitsempfindens so mancher puritanischer Abkömmlinge und drohendem Wertverlust privater Anwesen durch die Verlotterung in der Nachbarschaft, darf neben der allgegenwärtigen amerikanischen Flagge keine Unterwäsche präsentiert werden – egal ob frischgewaschen oder aus ansehnlichster feinster Spitze. Der gute Ami schmeisst die Klammotte(n) in den Trockner! Die US-Energiewirtschaft muss ja schließlich von was leben und der Strom kostet ja nix – egal, dass die Schlüpper bei 50 Grad in der Wüstenluft draussen schneller trocknen, als in Muttis Maschine.



