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Bei Triebwerks-Test löste sich die Bremse: Horror-Unfall zerreisst nagelneuen Airbus A340

Während die Pressemeldung von Airbus, wie die ersten Agenturberichte heute Nachmittag eher vage nur von einem Unfall mit fünf Verletzten sprachen, zeigen erste Bilder das Ausmaß eines Horror-Unfalls mit einem nagelneuen Airbus A340-600, der nächsten Woche zur Auslieferung an die Fluggesellschaft Etihad bereitgestellt werden sollte und nun wohl eher unter Totalschaden verbucht werden muss.

Bei Leistungstests der Triebwerke am Boden hatten sich offenbar die Bremsen gelöst und die Maschine aus den Bremskeilen herauskatapultiert. Der Flieger schlug durch eine 10 Meter hohe Schallschutzmauer, wobei das Cockpit vom Rumpf des Flugzeugs nahezu vollständig abgerissen wurde. [via airliners.de]

Die Bergungsarbeiten gestalten sich problematisch, weil bis in den Abend hinein ein Triebwerk der Maschine noch lief und wegen der Beschädigung des Cockpits nicht abgeschaltet werden konnte. Offenbar sind 9 Insassen und ein Mensch am Boden zum Teil schwer verletzt worden. Das bei den Tests auf dem EADS-Werksgelände in Toulouse kein Mensch getötet wurde, ist wohl nur als Wunder zu bezeichnen.

Update:
The Day After – Das Wrack bietet bei Tageslicht einen nicht minder schlimmen Anblick. Und die Bilder können sogar noch krasser werden, wie der “Flightblogger” beweist.

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Verfasser: BreakingNews
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One Response to “ Bei Triebwerks-Test löste sich die Bremse: Horror-Unfall zerreisst nagelneuen Airbus A340 ”

  1. # 1 Ronaldo Says:

    Keine gute Woche für Airbus.

    Es ist der dritte Vorfall mit einer A340-600 innerhalb weniger Tage.

    Zunächst ist eine Maschine in Kapstadt über die Landebahn hinausgegangen, was aber glimpflich abgegangen ist. Die Maschine von South African Airways soll inzwischen wieder im Einsatz sein.

    Dann der Unfall in Quito, Ecuador. Die Maschine ist von der Startbahn abgekommen und ist nur knapp einer echten Katastrophe entgangen. Der Flughafen von Quito hat eine ähnlich spektakuläre Lage wie seinerzeit der alte Flughafen Kaitak, Hongkong und entsprechend schwierig sind die Bedingungen. Die Entscheidung, ob die Maschine der Iberia vor Ort (ebenso) endgültig zerlegt werden muss, steht noch aus.

    Und jetzt dieser Vorfall in Toulouse. Zum Glück ist keiner ums Leben gekommen.

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