Die Ambivalenz nachrichtlichen Schreckens: 1.100 Tote und Britney Spears
Friday, 16.November 2007 um 18:13 Uhr | Breaking News, Entertainment, Kopfschüttelnd, Krisenherde, Vermischtes
Heute bestimmten gleich zwei Naturkatastrophen die Headlines so mancher News-Seite. Doch die Platzierung der beiden Meldungen zeugten nicht immer und überall vom wirklichen Gewicht des Nachrichtenwertes.
Bis dato sind mindestens 1.100 Menschen in Bangladesch ums Leben gekommen, nachdem ein Zyklon die tiefliegenden Küstengebiete des Landes traf. Im Golf von Bengalen hatte sich der Wirbelsturm zu einer todbringenden Katastrophe entwickelt und mit schweren Regenfällen und Windböen von 240 Stundenkilometern weite Landstriche verwüstet. Viele Gebiete sind von der Außenwelt abgeschnitten, die Zahl der Todesopfer wird sich wohl noch erhöhen. [Yahoo!News]
Die zweite Naturkatastrophe hat den Namen Britney Spears. Sie hielt ihren Körper offensichtlich für zu fett und unterzog sich einer Absaugung des überflüssigen Körpermaterials. Das kündet zumindest eine Meldung, die teilweise prominenter als das Bangladesch-Desaster als sogenannte Nachricht zitiert wurde. So ist das heutzutage.


