Freier Landtagskandidat in Hessen propagiert das Essen von Menschenfleisch
Saturday, 26.January 2008 um 14:00 Uhr | Blogosphäre, Deutschland, Kopfschüttelnd, Politik
Kadim Sanli ist ganz sicher ein hart arbeitender Mensch, der sich die letzten Jahre die deutsche Politik angeschaut hat und irgendwann beschloß, selbst aktiv zu werden. “Bravo!”, kann man da nur sagen, denn es gibt genug Leute, die sich politikverdrossen auf reines polemisches Stänkern zurückziehen, wie böse die Politik doch sei und was wir doch für eine schlimme “Junta” als Bundesregierung haben. Da muss man in vorauseilender political correctness sogar darüber hinwegsehen, dass der geborene Türke in einem doch erheblich gebrochenem Deutsch sein Wahlkampf-Interview mit RTL bestreitet. Doch Kadim Sanli vertritt bei seiner Kandidatur im Wahlkreis 36, Frankfurt am Main III erschreckend abstruse Thesen, die wohl bisher alles an sog. “Spaß-Parteien”-Programmen übertreffen: Inklusive der Forderung, die Körper verstorbener Menschen zu verspeisen, anstatt sie zu begraben, oder das die Stadt Franfurt künftig Prostituierte beschäftigt, anstatt die für die Mafia anschaffen zu lassen.
Interview Kadim Sanli (Youtube) via Dreibein via Bestatterblog
Nach kurzem Amusement und der Frage, ob das wirklich ernst gemeint sein soll, weicht die Belustigung einem Gefühl des Zweifels vor einem Wahlsystem, dass zuläßt, das sich dieser Mann selbst ganz nebenbei jeder rechten Partei zum genüsslichen Fraß vorwirft – ganz egal, ob das hier nun eine ausgeklügelte Satire ist, der wir Blogger hier den Steigbügel halten, oder nicht.




27.January 2008 um 23:02 Uhr
Hessen-Wahl: Menschenfleisch-Forderung bringt Kandidat 46 Stimmen…
Der durch sein asbtruses Wahlkampfprogramm bei Youtube berühmt gewordene freie Landtagskandidat Kadim Sanli hat bei der Landtagswahl in Hessen in seinem Wahlkreis 36, Frankfurt am Main III ganze 46 Stimmen erhalten. Seine Forderung, Menschen sol…
28.January 2008 um 14:36 Uhr
Der ist ja putzig
ich will den mal sehen wie der seinen Vater aufisst
herrlich
28.January 2008 um 14:49 Uhr
In dem Interview hat er ja zugegeben, dass er es noch nicht probiert hat, aber “wüßte” wie es schmeckt… da hat der Reporter leider nicht investigativ nachgefragt… wahrscheinlich ist das im tiefsten Anatolien Gang und Gäbe *g*
29.January 2008 um 14:03 Uhr
Lasst Euch nicht verarschen ..
29.January 2008 um 14:07 Uhr
Wer läßt sich denn hier verarschen? Wenn dann doch eher der arme Mann, der sich da zum Gespött der Leute macht *g*