ObamaDeathWatch: Erster Attentatsversuch vereitelt?
Tuesday, 26.August 2008 um 12:31 Uhr | Breaking News, Kopfschüttelnd, Politik, Polizeimeldungen, USA
Seien wir realistisch: Die Chance das Barack Obama seinen Präsidenten-Ruhestand oder wenigstens seinen 50.Geburtstag erleben wird, ist – und das liegt irgendwie in der Natur der Sache – wohl erheblich getrübt. Er wird der gefährdetste Mensch auf Erden, sobald er das Weiße Haus bezogen hat – und offensichtlich ist er das schon heute, wenn die Berichte stimmen, nach denen am Sonntag in Denver entsprechende Attentatspläne vereitelt werden konnten.
Bei einer Verkehrskontrolle war ein Mann angehalten worden, der auf der Ladefläche seines gemieteten Pickups zwei Gewehre – davon mindestens ein Scharfschützengewehr – Munition, Tarnkleidung, schußsichere Westen, Walkie-Talkies und Aufputschmittel transportierte. Drei weitere Verdächtige befinden sich nach ihren Festnahmen in einem nahegelegenen Hotel in Haft, von denen mindestens einer zugegeben haben soll, ein Attentat für den großen Auftritt Obamas am Donnertsag geplant zu haben. Er sollte dabei von einer “hochgelegenen Position” erschossen werden, während er bei einer Rede in einem Sportstadion die Nominierung seiner Partei feierlich entgegennehme. Ein anderer Verdächtiger habe bestätigt, nur für das Attentat nach Denver gereist zu sein. Einige der Verdächtigen sollen Verbindungen zu rassistischen Gruppierungen unterhalten, mindestens einer wurde mit mehreren Haftbefehlen wegen Drogenvergehen gesucht. Ein zuständiger US-Bundesanwalt versuchte unterdessen, die Ernsthaftigkeit der Bedrohung herunterzuspielen: Bei den Verdächtigen handele es sich nur um eine Gruppe von Junkies. [CBS4Denver.com | msnbc.com]
Das irre Einzeltäter und insbesondere organisierte Nazi-Gruppen wie die rassistischen White Supremacists die Jagdsaison auf den dunkelhäutigen demokratischen Hoffnungsträger eröffnet haben wird mit ein Grund gewesen sein, dass in Denver, dem Austraungsort des Nominierungsparteitags der Demokraten, Ausnahmezustand herrscht und Polizei wie so ziemlich jede unter Waffen stehende US-Bundesbehörde angetreten ist. Die gefühlte Selbstverständlichkeit dieser Gefährdungslage wird Obama zunächst die nächsten Monate bis zur Wahl begleiten. Es ist insbesonderen seinen Kindern zu wünschen, dass ihnen erspart bleibt, was das Leben der Kinder John F. Kennedys auf so tragische Weise veränderte.



27.October 2008 um 22:15 Uhr
[...] ich bereits an früherer Stelle meinen Pessimismus diesbezüglich geäußert, ist leider damit zu rechnen, dass an verschiedenen Stellen der USA zeitgleich die Waffen von ein [...]