Sportschau-Moderatorin im Krankenhaus
Kolportierte Gehirn-OP bei Monica Lierhaus nun Sache von Promi-Anwalt
Wednesday, 14.January 2009 um 21:37 Uhr | Breaking News, Deutschland, Entertainment, Medien, Vermischtes
Berichte einer Hamburger Tageszeitung, nach der Ärzte des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) angeblich um das Leben der Sportschau-Moderatorin Monica Lierhaus kämpfen, droht ein rechtliches Nachspiel.
Die Gründe dafür sind Gegenstand weitreichender Berichterstattung sämtlicher Medien, nachdem die ARD zum Zustand seines Stars kryptisch verlautbart hatte, dass sich die Journalistin nach einer Operation in einem “künstlichen Koma”, also einer intensivmedizinisch überwachten, medikamentös induzierten Narkose befinde. Das hat offenbar den langjährigen Anwalt Lierhaus, Matthias Prinz auf den Plan gerufen: Der Spezialist für allgemeines Persönlichkeitsrecht und selbst durch Mandate von Personen der Zeitgeschichte, wie Prinzessin Caroline von Monaco zu Berühmtheit gelangt, forderte die Redaktionen Deutschlands “im Auftrag unserer Mandantin” auf, “Recherche und Berichterstattung über die Erkrankung zu unterlassen”, weil das zum “innersten Bereich der Privatsphäre” gehöre. Offensichtlich war selbst die Presseerklärung von ARD-Programmchef Volker Herres ohne (mutmaßliches) Einverständnis der Betroffenen [Die konnte Monica Lierhaus ja auch schlecht äußern] oder ihrer Familie erfolgt. [Sueddeutsche.de]
Die diesbezügliche rechtliche Schizoprenie zwischen öffentlichem Interesse und der Privatsphäre Monica Lierhaus wird höchstwahrscheinlich erneut Arbeit für die zuständige Presse-Kammer des Landgerichtes Hamburg bringen.
[Richtigstellender Hinweis zum Begriff "Künstlichen Koma" vom Blogbeutel]




14.January 2009 um 21:39 Uhr
[...] Update: Berichten der Hamburger Morgenpost zufolge wurde Lierhaus wegen eines lebensgefährlichen Aneury… [...]