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Armut trotz Hollywood-Ruhm

“Slumdog”-Tragödie: Vater will “Oscar”-Kind verkaufen

Immer mehr wird klar, dass der Erfolg des “Oscar”-prämierten Films “Slumdog Millionaire” offenbar auf Kosten der Kindheit der beiden kleinen Nebendarsteller errungen worden ist. Während sich die Filmemacher damit brüsten, Rubina Ali und Azharuddin Mohammed Ismail mit Ausbildungsfinanzierungen einen künftigen Weg aus den Slums Mumbais eröffnet zu haben, wird der Ruhm der Kinderstars von deren Eltern dazu benutzt, dem Elend möglichst schon heute zu entkommen.

Nach englischen Zeitungsberichten soll der Vater der neunjährigen Rubina nun versuchen, sein Kind zu verkaufen. Um selbst vom Slumdog zum Millionär zu werden, wie es in dem Kino-Film durch die Teilnahme am indischen “Wer wird Millionär” erfolgte, bietet Rafik Qureshi sein “Oscar”-Kind für einen Rupien-Betrag in Millionenhöhe zur Adoption feil. Es sei das Beste für ihn, seine Familie und Rubina selbst, erklärte er und beschuldigt Hollywood, ihn zu diesem Schritt zu zwingen, weil die Familie nicht am finanziellen Erfolg des Films partizipiere. Noch könne man von dem Ruhm der Tochter profitieren, doch auch dieser werde verblassen, ahnt der Vater. [News of the World]

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Verfasser: BreakingNews
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