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Schütteltrauma oder nicht?

Kiel211: “Meine Mama hat Viola umgebracht” – Zeugen belasten Mutter schwer

Am zweiten Prozesstag im Verfahren gegen eine 41-jährige, wegen Mißhandlung Schutzbefohlener und Körperverletzung mit Todesfolge angeklagten Frau, die ihre fünfeinhalbjährige Tochter im März 2000 mutmaßlich zu Tode geschüttelt haben soll, haben erste Zeugenaussagen ein erschütterndes Bild von dem Martyrium gezeichnet, das nicht nur die verstorbene Viola, sondern auch ihre Geschwister im Haushalt ihrer Mutter durchleben mußten. Neben weitreichenden Mißhandlungen, denen auch die beiden heute 16 und 18 Jahre alten Nebenklägerinnen ausgesetzt waren, erlebten diese möglicherweise mit, wie die Mutter das Geschwisterchen so schwer verletzte, dass es an einem Hirnödem verstarb: “Meine Mama hat Viola umgebracht!” soll vor neun Jahren eine der überlebenden Mädchen in der Bereitschaftspflegestelle erklärt haben, in der sie kurz nach der Tat untergebracht worden war.

       

Kammer weist ersten Antrag der Verteidigung zurück

Zu Beginn des Verhandlungstages wies die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Kiel einen Antrag der Verteidigung zurück, der damit dem angeklagten Tatvorwurf der Mißhandlung Schutzbefohlener das Verfahrenshindernis des Strafklageverbrauchs entgegen gehalten hatte. Ein solcher Strafklageverbrauch gelte nicht für Verfahrenseinstellungen durch die Staatsanwaltschaft. Allein bei Einstellungen des Gerichts werde wegen der materiellen Sachprüfung des Richters ein Vertrauenstatbestand geschaffen, auf den sich der jeweils Beschuldigte berufen dürfe.

 

Angeklagte macht teilweise Angaben zur Sache

Im Anschluß ließ sich die Angeklagte M zur Sache ein, soweit es den Anklagepunkt der Körperverletzung mit Todesfolge betraf. Vom Tag vor dem Todestag ihrer Tochter wisse sie nichts mehr, begann die 41-jährige ihre Aussage. Am Abend sei der - nach dem Umzug der Familie nach Mettenhof – neue Hausarzt der Familie, Dr.R., zu einem Hausbesuch gebeten worden, da ihre jüngste, ein Jahr alte Tochter J an einem grippalen Infekt litt. Mit der fünfeinhalbjährigen Viola sei bis dahin noch alles in Ordnung gewesen. Gegen 23.00 Uhr habe diese aber schließlich Durchfall und 38 bis 38,5 Grad Fieber bekommen, und sei dann wieder ins Bett gegangen. M erklärte, sie habe an eine Magen-Darm-Grippe geglaubt. Sie bestritt, dass die Tochter bereits vor dem abendlichen Besuch des Arztes Symptome gezeigt hatte.

Am nächsten Morgen seien ihre beiden ältesten Töchter und heutigen Nebenklägerinnen aufgestanden, hätten gefrühstückt und sich dann auf den Schulweg gemacht. Viola sei auch aufgestanden, habe aber “groggy” ausgesehen und sich “schlapp”, “müde” und “matschig” gefühlt, sowie glasige Augen gehabt, sei aber nicht quengelig gewesen. Sie habe ihre Tochter gefragt, ob sie wisse, wo sie wohnt und wie ihr Name lautet, “um zu sehen, ob sie im Kopf klar” sei. Viola habe sich erbrochen und erneut Durchfall gehabt. Nachdem M sie versorgt hatte, will sie zunächst erfolglos versucht haben, ihren ehemaligen Hausarzt zu erreichen. Schließlich habe sie Dr.R. angerufen, erklärte M. Der habe auf ihre Schilderungen hin ein Rezept ausstellen wollen, dass ihr Mann später abholen sollte, da M zu der Zeit selbst mit einer weiteren Tochter hochschwanger war. Viola habe sich über den weiteren Tag mehrfach übergeben und Durchfall gehabt und sei zwischendurch immer wieder ins Bett gegangen oder habe sich zu ihrer Mutter auf das Sofa des Wohnzimmers gelegt.

Die beiden älteren Kinder seien kurz nach Mittag aus der Schule zurück gekommen, so dass sie diesen Essen gemacht habe. Viola habe nichts essen wollen und sich schließlich wieder ins Bett begeben. M will sich gegen 13.30 Uhr wieder auf das Sofa gesetzt haben und dort “eingenickt” sein. Um 16.55 Uhr sei sie dann aufgewacht und habe nach ihren Kindern sehen wollen. Nach ihrer Aussage habe sie Viola in ihrem Bett regungslos aufgefunden, widersprach aber dem Vorhalt aus einem polizeilichen Protokoll, dass das Mädchen auf ihr Kopfkissen erbrochen hatte. “Sie hat sich nicht bewegt. Ich habe sie aus dem Bett genommen und wollte das sie aufwacht” schilderte M unter Tränen, was sich dann abgespielt haben soll: Auf ihrem Arm habe das Mädchen nur noch ein schwaches Stöhnen oder Röcheln von sich gegeben und dann nicht mehr geatmet. Daraufhin habe sie sie geschüttelt, worauf die Kleine aber nicht mehr reagierte. Auf die bestimmten Nachfragen des Kammervorsitzenden beschrieb M, wie sie ihre Tochter an den Schultern gepackt und nach hinten und vorn geschüttelt haben will, antwortete aber ausweichend, als es um Details ging: “Ich weiß nicht wie lange es gedauert hat, ich wollte, das meine Tochter aufwacht” wiederholte M mehrfach. Der Körper des Mächens habe dabei gewackelt. Dann habe sie Dr.R. angerufen. Der alarmierte Notarzt und Rettungswagen, bevor er sich selbst auf den Weg machte. Plötzlich sei eine “Horde” Menschen in der Wohnung gewesen, beschrieb M die Ankunft des Notarztes. Man habe ihr die Tochter weggenommen und auf den Boden gelegt und sie daran gehindert, ihre Tochter noch einmal anzufassen, während sich der Arzt um sie kümmerte. Er konnte jedoch nichts mehr für sie tun.

Die Vertreterin der beiden Nebenklägerinnen, versuchte durch Nachfragen Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Angeklagten aufzuzeigen: Ob es nicht eher so gewesen sei, dass eine der älteren Töchter sie wach machen mußte, um ihr zu sagen, das Viola sich nicht mehr bewege, fragte die Anwältin. Die Angeklagte M widersprach dem deutlich. Die Kinder hätten in ihrer Spielecke gesessen, als sie aufgestanden sei. “Viola schlafe noch” hätten sie ihr nur gesagt.

Tage vorher sei Viola am Nachmittag eine Treppe in den Garten hinunter gestürzt und dabei auf den Kopf gefallen. Ihre beiden ältesten Töchter hätten sie gerufen, als sie selbst gerade in einem Gartenhäuschen war. Viola habe nicht geblutet, nur etwas Schmutz  in den Haaren der linken Kopfseite gehabt und den ganzen weiteren Tag nicht über Kopfschmerzen geklagt und sich ansonsten normal verhalten.

Zu ihrem allgemeinen Umgang mit ihren Kindern schwieg sich die Angeklagte weitgehend aus. Sie habe ihre Kinder früher nie und “grundsätzlich nicht geschüttelt” und auch nicht geschlagen. Sie hätten “immer mal ein paar auf den Hintern oder die Finger gekriegt, wenn sie es übertrieben haben”, oder nicht auf elterliche Warnungen hörten, aber nicht so, dass sie blaue Flecken davon trugen. Am Tag des Todes habe sie die kleine Viola auch nicht geschlagen: “Meine Tochter war krank, da habe ich es nicht geschlagen! Ich habe meine Kinder nicht geschlagen!” erwiderte die Angeklagte auf entsprechende Nachfragen vehement, brach ihre Ausführungen dann aber unter Hinweis auf ihre anwesenden Töchter ab. Verteidiger Liebe erklärte, seine Mandantin “werde sich im Angesicht ihrer Töchter zu Mißhandlungen der Kinder nicht weiter äußern.”

 

Notarzt berichtet von Leichenflecken und einsetzender Leichenstarre

Als erster Zeuge nahm schließlich der am Tattag eingesetzte Notarzt im Gerichtssaal Platz. Die Alarmmeldung über ein bewußtloses Kind ohne Atmung sei um 17.20 Uhr eingegangen und er mit einem Rettungsassistenten und einer Kinderärztin im Praktikum um 17.23 Uhr vor Ort gewesen. Es habe schnell festgestanden, dass das Kind nicht mehr zu retten war. Erste Leichenflecke und eine beginnende Leichenstarre im Unterkiefer und am rechten Arm zeigten, dass das Kind bereits verstorben war. Der Rettungsassistent habe dennoch ein paar Herzdruckmassagen ausgeführt, ein EKG sei noch geschrieben worden. Bei der Untersuchung des Leichnams waren kleinere Einblutungen in den Augen und eine Oberschenkelschürfwunde festgestellt worden. Als ungewöhnlich beschrieb der Arzt seinen Eindruck, dass die eindeutigen Leichenflecken kaum noch wegdrückbar gewesen seien. Unmittelbar nach dem Tod seien diese normalerweise leicht wegzudrücken, so dass er davon ausgehe, dass der Tod schon “einige Stunden”, vieleicht “zwei Stunden” nach seinem Eintreffen eingetreten sein müsse.

Der Notfallmediziner berichtete, dem Rettungsassistenten sei zunächst ein falsches Geburtsjahr des Kindes genannt und statt 1994 das Jahr 1996 angegeben worden. Das habe zu Verwunderung geführt, weil das Kind sehr groß für eine Vierjährige schien. Im Lichte des wahren Alters sei das Kind grenzwertig schlank, fast unterernährt gewesen. Wer die falschen Angaben gemacht habe, konnte der Zeuge aber nicht sagen.

Bei Eintritt in die Wohnung habe man das Kind auf dem Arm der Mutter im abgedunkelten, “auffällig warmen” Kinderzimmer vorgefunden. Es sei schwer gewesen, ihr das Kind zu entziehen, um es auf dem Fußboden versorgen zu können. Auf dem Kopfkissen im Bett sei ein kleiner Fleck Erbrochenes gewesen, das schon vorher dagewesen sei. Nachdem man alle Maßnahmen eingestellt habe, sei es möglich, dass man das Kind zurück ins Bett gelegt habe. Das sei durchaus üblich, um den Angehörigen den Abschied zu erleichtern. Dass die Polizei bei ihrem späteren Eintreffen “Abrinnspuren” am linken Mundwinkel des Mädchens feststellten, sei auch nach dem Tod noch möglich, zumal man bei der von vornherein nicht erfolgsversprechenden Versorgung des Kindes gar nicht erst die Mundhöhle abgesaugt habe.

 

Kriminalbeamter rekapituliert Gespräch mit Angeklagter

Der mit den Ermittlungen betraute Kriminalbeamte sagte dann zu den Äußerungen der als Beschuldigten auf die Dienstelle verbrachten M aus, die diese wenige Tage später gegenüber den Beamten getätigt hatte. M sei noch immer aufgewühlt gewesen und habe nach Belehrung zunächst keine Angaben machen wollen, ohne einen Anwalt an ihrer Seite zu haben. Da dies nicht sofort möglich gewesen sei, habe man zusammen mit der Frau gewartet. Dabei sei ein “Gespräch” entstanden, da die Angeklagte immer wieder das Wort ergriffen habe, um sich in ihrem aufgewühlten Zustand zu beruhigen.

Dabei habe sie zunächst von einem Sturz der kleinen Viola vom Sonntag berichtet, bei dem das Kind auf den Kopf gefallen sei. M habe konkret erklärt, sie sei dabei “nicht auf den Rücken, sondern wieder auf den Kopf gefallen.”, aber im Anschluß unauffällig gewesen. Das Mädchen sei immer wieder hingefallen, aber nie auf Armen oder Beinen, sondern immer wieder auf dem Kopf gelandet. Nach dieser Information sei ein Kollege aus dem Büro gegangen, um telefonisch Rücksprache mit dem Rechtsmedizinischen Institut zu halten. Die Rechtsmediziner hätten aber versichert, dass der Sturz nicht todesursächlich sein könne, obgleich der Sektionsbefund Hämatome am Kopf und eine Hirnblutung als todesursächlich festgestellt habe, die aber durch stumpfe Gewalt verursacht worden seien und nicht durch einen Sturz.

Viola sei oft krank gewesen und habe bereits am Tag vor ihrem Tod unter einer “Magen-Darm-Geschichte” gelitten. Obwohl sie schon am Montag zweimal erbrach und “39 bis 40 Grad Fieber” hatte, habe es die Mutter aber nicht für erforderlich gehalten, sie dem am Abend für die einjährige Schwester anwesenden Hausarzt vorzustellen. Auf Nachfrage des Vorsitzenden bestätigte der Beamte, dass Violas Erkrankung laut der Mutter schon vor dem Hausbesuch des Arztes bestand. Am Montag und Dienstag seien zudem keine weiteren Personen in der Wohnung gewesen.

 

Sozialarbeiter der Stadt gerät in Erklärungsnot

Als nächster Zeuge gerät ein Sozialpädagoge des Allgemeinen Sozialdienstes (ASD) im Sozialzentrum Mettenhof stellvertretend für die Behörde in Erklärungsnot. Gleich mit seinen ersten Worten stellt er – schonmal prophylaktisch – klar, dass er selbst erst nach dem Tod der kleinen Viola mit der Sache befasst gewesen sei.

Seien die Sozialbehörden schon Jahre vorher wiederholt mit der Familie befasst gewesen, nahm das Sozialzentrum Mettenhof im Oktober 1999 ersten Kontakt mit der Famile auf, nachdem sich eine Lehrerin der damals sechsjährigen Tochter I Auffälligkeiten gemeldet hatte, die zunächst nur in hohen Fehlzeiten und Unausgeschafenheit bestanden hätten. Doch Vereinbarungen für Hausbesuche seien von der Familie nicht eingehalten und spätere Kontaktaufnahmeversuche ignoriert worden, so dass es erst im Februar 2000 zu einem gemeinsamen Gespräch mit der Lehrerin an der Schule der Kinder kam. M habe dabei keine Wünsche für Hilfe geäußert und auch keinen Bedarf dafür gesehen.

Ab dem 16.März 2000 hätten sich die Ereignisse dann überstürzt, als I ihrer Lehrerin den Tod einer Schwester offenbarte. Zunächst sei man fälschlicherweise davon ausgegangen, dass es sich dabei um die Älteste G gehandelt habe. Die Umstände seien der Behörde lange unklar geblieben, erklärte der Sozialarbeiter. Da der Tod der kleinen Viola als nicht natürlich befunden wurde, habe man die heutigen Nebenklägerinnen noch am Abend in Obhut genommen und mit Einverständnis der M einer Bereitschaftspflegestelle zugeführt. Die damals einjährige J sei zunächst zu einer Tante gegeben worden, von dort aber kurz darauf ohne Wissen des Amtes zurück an die Eltern gegangen. Daher sei dann auch dieses Kind in amtliche Obhut genomen worden. M habe darauf mit Unverständnis reagiert, die Maßnahme für übertrieben und willkürlich gehalten, “als ob der Tod der Tochter gar nicht passiert wäre”. Der Vater habe sich demgegenüber stets kooperativ und ausgleichend gezeigt. Im April 2000 habe M dann eine weitere Tochter zur Welt gebracht. Zur Erhaltung der Mutter-Kind-Bindung habe man das Neugeborene zunächst bei M belassen, ihr aber eine Hilfe zur Seite gestellt.

Im Sommer  seien die beiden ältesten Kinder G und I zusammen in eine Pflegefamilie vermittelt und auch für J zunächst eine Pflegestelle gefunden worden. Im Januar 2001 sei sie dann aber kurze Zeit zu ihren Eltern zurückgekommen. Weil M sich aber nicht mehr in der Lage sah, eine emotionale Beziehung zu dem Kind aufzubauen und dies zum Streit mit dem Vater führte, sei das Kind schließlich endgültig in eine Pflegefamilie abgegeben worden. 2004 habe M dann auch den bis dahin bestehenden Kontakt zu ihren ältesten Töchtern abgebrochen, da es Spannungen mit dem Pflegeeltern gegeben habe. M hatte diese beschuldigt, ihre Kinder beeinflußt zu haben, “falsche Behauptungen” über sie aufzustellen.

Die Vertreterin der Nebenklägerinnen, Rechtsanwältin Spieler, zwang den Zeugen durch weitere Nachfragen schließlich in die Defensive. Auf ihre Fragen, ob und warum er sich nach der Meldung der Lehrerin die I nicht einmal selbst angesehen habe und man nicht anders reagieren hätte müssen, suchte der Zeuge sein Heil in Ausflüchte: Es habe keine konkreten Hinweise auf konkrete Gefährdungen gegeben und man habe wiederholt versucht, mit der Familie in Kontakt zu treten, die von dieser abgeblockt worden seien.

 

Tochter I gab Lehrerin Einblick in die Familienproblematik

Die schließlich als Zeugin geladene Lehrerin der I beschrieb in ihrer Aussage, wie die Schülerin ihr immer mehr von dem offenbarte, was im Nachhinein als systematische Mißhandlungen qualifiziert werden könnte. Auffällig sei stets die große Anhänglichkeit der knapp Siebenjährigen gewesen, die ständig auf ihren Schoß gewollt habe. Oft sei sie nach Ankunft in der Schule zunächst an ein Waschbecken gegangen, um am Wasserhahn ausgiebig zu trinken. Sie sei stets “fürchterlich durstig” gewesen und habe als Grund dafür genannt, zu Hause nichts zu trinken bekommen zu haben, weil sie eingesperrt gewesen sei. Im Nachhinein habe sie gehört, das das Kind andernorts berichtet habe, ihren Hunger durch das Essen von Tapeten- und Teppichresten gestillt zu haben.

Das Mädchen sei in einem schlimmen körperlichen Zustand gewesen, dürr, mit strähnigen Haaren, dunklen Augenrändern und eingefallenem Gesicht. Sie habe oft blaue Flecke gehabt, die sie in der Schule zu verdecken suchte. Hämatome im Gesicht habe sie mit einem Sturz gegen die Heizung zu erklären gesucht, auch wenn ihre Mutter ihr regelmäßig verboten habe, darüber zu reden. Auch am Körper soll sie große blaue Flecken gehabt haben, habe ein Kollege festgestellt. Selbst ein Krankenhausaufenthalt sei ohne Folgen geblieben, die Meldungen an den Sozialdienst seien “im Sand verlaufen”. Die Lehrerin ging davon aus, dass die Mutter dem Kind “mit Gewalt das Wissen einprügeln wollte”, nachdem es Schilderugen gab, dass die Schülerin für schlechte Schrift gemaßregelt worden sei. Als die Zeugin beschrieb, wie unangenehm es dem Kind gewesen sei, darüber zu sprechen, verliessen die beiden Nebenklägerinnen kurzzeitig den Saal.

Nachdem das Kind schließlich in eine Pflegefamilie gekommen sei, habe sie sich stark verändert. Ihr Verhalten normalisierte sich altersentsprechend und auch körperlich erholte sie sich maßgeblich. Zum Tod der Schwester habe sich das Mädchen ebenfalls geäußert. Viola sei bei dem Vorfall, der zu ihrem Tod führte geschlagen worden, erklärte die Zeugin. I habe ihr zudem beschrieben, wie ihre Mutter dem Kind zuvor irgendetwas eingeflößt und sie dann “mit dem Kopf nach unten gehalten” habe.

Wie auch die folgenden drei Zeuginnen war die Lehrerin erst Ende 2007/Anfang 2008 erstmals zu dem Fall polizeilich befragt worden.

 

Töchter belasten Mutter gegenüber der Bereitschaftspflegestelle schwer

Es folgten die Aussage zweier Zeuginnen aus der Bereitschaftspflegestelle, in dem die beiden ältesten Töchter G und I kurz nach der Tat untergekommen waren. Ihnen gegenüber sollen die Kinder ihre Mutter schwer belastet haben.

M habe die kleine Viola nach deren Worten ”immer mit dem Kochlöffel auf den Kopf geschlagen haben, bis diese Nasenbluten bekam und sich später nicht mehr bewegte”, erklärte die erste von zwei Frauen auf dem Zeugenstuhl. Die I habe spontan zu erzählen begonnen, während ihre Schwester G immer nur genickt und zustimmend “Hmmm” gebrummt habe.

“Meine Mama hat Viola umgebracht” sei dabei einer der zentralen Sätze gewesen, in denen die Kinder konkret zur Verursachung des Todes ihrer Schwester durch die Mutter Stellung bezogen hätten: “Mama behauptet, wir hätten sie umgebracht, aber das war nicht so”.

Des weiteren hätten die Kinder auch von allgemeinen Mißhandlungen gesprochen, denen alle Kinder ausgesetzt gewesen seien. Sie seien öfter mit dem Kopf gegen Heizung und Schränke geschlagen worden, so dass sie “ganz viele Beulen” davon getragen hätten. Abends seien die Kinderzimmer regelmäßig abgesperrt worden. Mußten die Kinder auf die Toilette, hätten sie in die Hose gemacht und seien dafür mit kalten Duschen bestraft worden.

Das die beiden Kinder davon auch psychische Verletzung erlitten hätten, sei in der Pflegestelle schließlich einmal zu Tage getreten, als sich die beiden beim Spielen so heftig würgten, dass die Erwachsenen eingeschritten seien. Das sich das Verhältnis der Kinder zu körperlicher Gewalt noch heute nicht gänzlich normalisiert hat, erfuhren Prozesszuschauer in einer Verhandlungspause, als sich die beiden Geschwister lachend kabbelten und einer der anderen dabei eine schallende Ohrfeige verpasste.
Auch die zweite Zeugin aus der Pflegestelle wußte entsprechende Schilderungen der I zu berichten, die G stets durch Nicken bestätigt habe. Es habe immer einen konkreten Anlaß gegeben, wenn sich die Kinder an eine Situation erinnerten. So habe I bei Anblick einer Fernbedienung spontan vom Tattag berichtet, dass ihre Mutter eine Fernbedienung auf den Boden geschmissen habe, nachdem Viola sich wegen mehrfacher Schläge mit einem Kochlöffel nicht mehr bewegte. Die Zeugin bestätigte auch Schilderungen über die Mißhandlungen der Kinder durch Kochlöffelschläge auf den Kopf, Stöße ihrer Köpfe gegen die Heizung, Einsperren und kalte Duschen. Mehrere dieser Erinnungsausbrüche hatte die Zeugin dabei wortwörtlich auf Zettel notiert. Ungewöhnlich sei dabei gewesen, dass die Kinder ihre Schwester zumeist als “Vivienne” bezeichneten: “Vivienne hat jeden Morgen gekotzt.” “Mama hat Vivienne mit dem Kochlöffel gehauen. Danach war sie einfach tot.”

 

Ehemalige Freundin läßt kein gutes Haar an der Angeklagten

Auch eine ehemalige Freundin der Angeklagten wußte kaum Positives zu berichten. Sie hatte diese Anfang der Neunziger über deren erste Tochter G kennengelernt, aber irgendwann erkannt, dass das Wohl des Kindes bei M nicht gewährleistet war. Nachdem sie mitbekam, dass diese ihre kleine Tochter mit einem Brustgurt ans Kinderbettchen fesselte, “damit sie liegenbleibt” und sie mit Schlägen der flachen Hand auf den Mund maßregelte, nur weil sie immer die Unterlippe einzog, zeigte sie die Freundin anonym beim Jugendamt an. Die Schläge seien zum Teil so stark gewesen, dass das Kind drohte vom Stuhl zu fallen. Außerdem habe es öfter blaue Flecken an den Beinen gehabt, was verwunderlich gewesen sei, weil das Kind doch nie nach draußen gelassen wurde, erklärte die Zeugin. Schließlich sei M auch später dann und wann regelrecht explodiert und habe ihre Kinder “einfach so geschlagen”.

M sei gegenüber Ihrem damaligen Mann, wie auch gegenüber ihrem späteren Mann stets dominant aufgetreten. Die Männer seien nie gegen ihre Gewalt eingeschritten und hatten meist “gar nichts zu sagen”, ihren liebevollen Umgang mit den Kindern habe M in ihrer “herrischen” Art stets unterbunden. Die Zeugin nannte die Angeklagte gar “asozial”, was empörten Widerspruch bei der Angesprochenen hervorrief. Dennoch habe sie ihren kleinen Sohn zum Aufpassen bei M gelassen, während sie arbeitete, mußte die Zeugin auf Nachfrage des Verteidigers einräumen. Zu diesem sei M aber ganz anders gewesen. “Das hätte sie nicht gewagt”, ihn wie ihre Tochter zu behandeln, erklärte die Zeugin.

 

Erinnerungslücken bei Hausarzt Dr. R.

Nur bruchstückhaft und unter Bezugnahme auf seine Krankenakten vermochte sich der Hausarzt der Familie an die Geschehnisse von vor neun Jahren zu erinnern. Er habe am 13.März 2000 erstmals zu der Familie Kontakt gehabt, als er zu einem vollkommen “unauffälligen Hausbesuch” gerufen worden sei, den er zeitlich nicht mehr einzuordnen vermochte. Er habe bei der ein Jahr alten J einen hochfieberhaften Infekt diagnostiziert. Über gesundheitliche Probleme einer weiteren Tochter sei ihm aber nichts bekannt gemacht worden. Am folgenden Nachmittag sei ihm schließlich während der Sprechstunde ein Anruf durchgestellt worden, in dem die M nur geschrien habe “Mein Kind atmet nicht mehr! Mein Kind atmet nicht mehr!” Er selbst habe dabei an die kleine J gedacht und habe sich auf den Weg dorthin gemacht, nachdem er einen Notarzt alarmiert habe. Dieser habe vor Ort bereits abgewunken, als er selbst dort eintraf. “Ich habe da zunächst nicht realisiert, dass es sich dabei nicht um J, sondern die Viola handelte. Dass er sich danach noch um M kümmerte, als sie in der Küche der Wohnung die Todesnachricht erhielt, wußte er nicht mehr. Auch das er gegenüber der Polizei angegeben hatte, dass er das von ihm ausgestellte Rezept vom Vorabend noch auf dem Tisch des Wohnzimmers gesehen haben wolle, konnte er genausowenig wie die Tatsache bestätigen, dass er überhaupt ein Rezept ausgestellt hatte.

Auf Vorhalt eines polizeilichen Vermerks, den der Kammervorsitzende einschränkend als bloße mittelbare Wiedergabe von Gesprächen der Ermittlungsbeamten mit dem Arzt einführte, vermochte sich Dr.R. auch nicht mehr an einen morgendlichen Anruf der M am Tattag erinnern, in der diese von einer Besserung bei J berichtet habe, und das Erbrechen und den Durchfall von Viola schilderte.

Am 20. März 2000 sei die J noch einmal mit ihrem Vater in der Praxis erschienen. Sie habe noch immer an einem Atemwegsinfekt gelitten und einen Bluterguß am linken Unterschenkel gehabt. Laut eines weiteren polizeilichen Vermerks soll M Tage später dem Arzt gegenüber von den Sektionsbefunden unterrichtet haben. Auch daran konnte sich dieser nicht mehr erinnern und verwies wiederholt darauf, dass er Viola nie behandelt habe und daher auch kein Krankenblatt für sie angelegt gewesen sei. M soll ihm dabei sowohl von den Hämatomen am Kopf wie der Hirnblutung als Todesursache berichtet und darüber hinaus von Genitalverletzungen gesprochen haben, die die Rechtsmediziner festgestellt hatten. Dazu soll M dem Hausarzt erklärt haben, die kleine Viola am Tag vor ihrem Tod von einer Schwägerin abgeholt zu haben.

Die Verhandlung wird am 30.April fortgesetzt.

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28 Responses to “ Kiel211: “Meine Mama hat Viola umgebracht” – Zeugen belasten Mutter schwer ”

  1. # 1 ilona Says:

    ja hallo erst mal in diesem text geht es um mich und um meine schwetser gina und um meine doffe mum warum muss sie nur eminme mama sein warum

  2. # 2 BreakingNews Says:

    Diese Frage wird Ihnen und Ihren Geschwistern wohl keiner auch nur annähernd ausreichend beantworten können. Ja, was Ihnen geschehen ist, ist eine Sauerei! Es wurde und wird Ihnen viel abverlangt und das fühlt sich sicher immer wieder ungerecht an. Aber Sie haben, wie ich gesehen habe, viele nette Menschen um sich herum, die ihnen beistehen, das verstehen und verarbeiten zu lernen, so dass sie schon jetzt sehr viel klüger als Ihre Mutter sind und das Beste daraus machen werden!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ruediger Kohls
    Kiel211.de

  3. # 3 ilona Says:

    kenne ich sie ruediger =? kann sein oder denwenn sie sagen aber sie haben gesehen das viel nett menschen um mich sind ?´NAJ EGAL hauptsache die entscheieden das sie ins gefängniss kommen weil sinst klommt suie wieder davon und dan gibt sie uns wieder duie schuld am tod und das will ich nicht ehrlich sie soll sagen was sie gemachzt hat

  4. # 4 BreakingNews Says:

    Naja kennen… Ich bin der Mann im schwarzen Sakko, der während des Prozesses im Zuschauerraum mitgeschrieben hat. Wie sonst könnte ich hier von dem Prozess berichten? ;-)

    Ich hoffe für Sie, dass Sie und ihre Schwester morgen nicht enttäuscht werden!

    Ruediger Kohls

  5. # 5 ilona Says:

    sie können mich ruhig duzen ich bin vroh das der richter aber 2 jahre gefordert hat und wünsche mir dsas es was wird weil sonst werde ich nie wieder kontakt mit meinem daddy haben ich hoffe das der text für immer drin bleibtdamit man siht was es für scheis eltern gibt ok und ich habe noch eionee frage an sie haben sie doch einmal geweint dasx hebe ich gesehn dabei ist es wenns man hört doch nicht so schlim oder doch also ich weis nicht weil naj ich fand den richter auch sehr nett den er hat mich noch laes guiter weiterhin gewünscht ja
    und ja

  6. # 6 BreakingNews Says:

    Dann duze mich ruhig auch, ich bin Rüdiger! ;-)

    Ich versichere Dir, dass dies hier online bleiben wird! Und ich bin mir sicher, dass es noch viele Menschen geben wird, die das, was ich hier geschrieben habe, lesen werden – wenn sie z.B. nach dem Wort “Schütteltrauma” googlen – und so Anteil an dem nehmen können, was du und deine Schwestern durchgemacht haben. Bestimmt gibt es da draußen Menschen, die ganz ähnliche Erfahrungen gemacht haben, wie du und Kraft daraus gewinnen, wie du und deine Schwester das ganze Verfahren durchgezogen haben. Nicht jeder hat soviel Mut wie ihr und nimmt sich vielleicht ein Beispiel an Euch!

    Und auch wenn der Prozess nun vorbei ist, fühle dich eingeladen, auch weiter hier reinzuschreiben, wenn du magst und dir etwas auf der Seele brennt! Ich gucke regelmäßig nach den Kommentaren und werde dir auch gerne weiter antworten!

    Nein, geweint habe ich nicht. Ich habe die letzten Wochen ziemlichen Schnupfen gehabt, so dass ich ein paar Taschentücher brauchte. Allerdings kann ich dir sagen, dass ich natürlich ziemlich betroffen von dem war, was in dem Prozess gesagt wurde. Das ging ganz bestimmt auch den anderen Zuhörern im Saal so und ich weiß, dass auch der Staatsanwalt sehr beeindruckt vom Schicksal deiner Schwester Viola, wie von dir und deiner Schwester war. Und glaube mir, er hat schon viele schlimme Sachen gesehen.

    Denn natürlich ist es schlimm, was deinen Schwestern und dir passiert ist!!! Kein Kind sollte das durchmachen müssen! Alle diejenigen von uns, die es nicht kennen, wie das sein muss, können es noch viel weniger verstehen, als du und deine Geschwister.

    Ja, du hast Recht, der Richter ist ein Guter! Ich kann mir vorstellen, dass das für dich zu Anfang ganz schön respekteinflößend war. Aber du und deine Schwester habt das wirklich gut durchgehalten!

    So, ich werde mich jetzt erstmal an den Bericht zum heutigen Tag setzen.

    Bis dann,
    Ruediger

  7. # 7 ilona Says:

    ja es ist wahr bestimmt gibts noch mehr leude die so soetwas wieder fahren ist ja schon klar aber keine ahnng ich geh auch vileicht bald eine teraphi weil ich das gar nicht so aleine verarbeiten kann wie ich geren möchte weist du und deswegen mache ich es auch lieber ,.

    Aber was mich immer geschockt hat ist das meine Mama immer gelacht hat am anfang und zum ende immer wenn pause war oder so wie heute wo es zuende war da hat sier auch wieder gelacht udn ja das versteh ich nicht und ich versteh auch nicht das noch zwei kinder bei dieser kranken Frau leben dürfen weißt du und das ist auch unteremanderen was mich so ärgert wei0ßt du

    Ja jetzt habe ich noich ne frage hast du icq oder mein vz oder so da könnten wir ja auch ma chatten weist du und nicht wunderen wenn da mal rechtschriebfehler drinne sind ich bin schlislich auf einer föder schule ich war ja nach der grund schule auf einer richtigen hauptschule aber dan bin ich ja runter gekommen weil ich immer gergert wurde dan auf förder da bin ich aber dan zweimal runter geflogen und jetzt bin ich auf einer anderen förder schule ja
    ok danke für diesen liebn angebot ok
    und noch was eigentlich wil ich ja immer nur lona genant wrden weil meine mam hat mich immer so genat und ja den namen find ich eigentlich auch viel schöner al ilona oder was meinst du naja vieln lieb grüße von lona

  8. # 8 BreakingNews Says:

    Eine Therapie ist ganz sicher eine gute Idee. Es gibt Menschen, die sich mit deiner Situation auskennen und dir helfen werden, das du irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft leben kannst, wie du es willst, ohne immer so eine Art Schatten zu fühlen, den die Erlebnisse mit deiner Mutter darstellen müssen.

    Warum deine Mutter sich so verhalten hat, wie sie sich verhalten hat, wird sie nicht einmal selbst wissen. Auch sie wird Hilfe brauchen. Vielleicht wird die Strafe ihr ja einen Denkanstoß geben.

    Man kann nur hoffen, dass es deinen beiden kleinen Geschwistern gut geht, die noch bei eurer Mutter leben. Ich gehe davon aus, dass sich das Jugendamt stets vergewissert, wie es ihnen geht.

    Jeder hat mal so eine Phase, in der man seinen Namen mal mehr oder weniger mag, oder lieber anders heissen würde, das kommt und geht… Iona mit “i” oder mit “L” vorne???

    Ja, ich habe ICQ, aber benutze ich nicht so häufig… darfst mir deine ICQ-Nummer aber trotzdem gerne schicken, einfach per Mail an info(ät)breaking-news.de.

  9. # 9 lona Says:

    ja ok also mein naame wird mit lona l am anfang geschieriben ok und emien icq nummer ist und ja da heise ich gleub ich lona und ja du kannt mir wenn du willst auch ruhig deine icq numer gebenmn aber nur wenn du wilst ok ich hBE MIR DEN GANZEN TXT AUCH AUSGEDRUKT UND JA HIOR NOCH NE FRAGE WEIST DU WANN SIE INS GEFÄNGNISS KOMMT =? ALSO HOFETLICHG BAL OK VON LONA HIHIHIHIHI
    LIEBEN GRUß VON LONA ????????????????????????????????????

  10. # 10 BreakingNews Says:

    Nicht das du dich wunderst, ich habe deinen anderen Eintrag mit deiner ICQ-Nummer rausgenommen – mit der Nummer sollte man vorsichtig umgehen, wegen Spam z.B.

    Bis deine Mutter überhaupt ins Gefängnis kommen kann, muss das Urteil vom Freitag erst einmal rechtskräftig werden. Das ist immer nur dann der Fall, wenn alle sog. Rechtsmittel erschöpft sind, dass heisst kein höheres Gericht das Urteil mehr prüfen darf. Sowohl der Staatsanwalt, der Anwalt deiner Mutter und auch deine eigene Anwältin, d.h. du und deine Schwester haben die Möglichkeit, entweder ein anderes Gericht darum zu bitten, nachzuprüfen, ob das gestrige Urteil rechtlich ok war oder auf diese Möglichkeit zu verzichten. Wenn sich darin alle einig sind, kann das Urteil recht schnell rechtskräftig werden. Dann würde deine Mutter ein Schreiben mit der Ladung zum Strafantritt von der Staatsanwaltschaft bekommen, in dem steht, in welchem Gefängnis sie sich melden muss. Also ein klein wenig Geduld!!!

  11. # 11 lona Says:

    ABER SONST MUSS SIE NICHT INS GEFÄNGNIS JA IST ES SO RICHTIG SIE KOMMT NICHT UINS GEFÄNGNIS OH MEIN GOTT SIE MUSS DICH WENIGSTENS INS GEFÄNGNISS EY WAS SIE USN ALLE ANGEATAN HATE Y UND DANKE FÜRS RAUSNEHEMEN OK DANKE SANK YOU SO MUTCH

  12. # 12 lona Says:

    ich kann nicht mehr ich kann damit nicht mein ganzes leben leben nein s geht einfach nicht was soll ich den nur machen es ist so scbeisse

  13. # 13 BreakingNews Says:

    Na na, nun mal schön ruhig bleiben!!! Es geht nunmal nicht alles so schnell, wie du hoffst, aber das bedeutet ja nicht automatisch, dass sie nicht ihre Haftstrafe irgendwann antreten muss. Aber so lange das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, wird sie diese erstmal nicht antreten müssen. Das verlangt von dir noch etwas Geduld – aber überlege mal, du hast bisher neun Jahre gewartet…

    Du solltest aber dein weiteres Leben nicht davon abhängig machen, ob und wann deine Mutter ihre gerechte Strafe antritt. Lass dir dein Leben nicht auch jetzt noch von ihr diktieren! Schau dir an, was du hast: Das Wort eines Gerichts, eine Entscheidung, das deine Mutter Unrecht hatte und Euch so nicht behandeln durfte! Das ist schon mehr, als du noch am Donnerstag hattest und ist schon ein wesentlicher Teil von der Genugtuung, die du dir gewünscht hast – nicht alles, aber doch schon ein Teil… Nehme das erstmal für dich mit, damit du dich nun auf dich konzentrieren kannst, auf die Schule, auf Dinge die du machen willst und heute machen kannst, und nicht auf deine Mutter…

  14. # 14 lona Says:

    ja aber ich bin so enteuscht und mcöhte einfach dafür das was sie uns und viola angetan hat das sie dafür bestraft wird zwei jahre sind eh viel zu kurtz sie siht es ja nicht mal eind das sie so scheisse war sie hat uns (gina und mich ammeisten mit reingezogen wiel wir die beid eltetsen sind und das funde ich so krass exy jeder muss doch denken der das hört sag mal ist die frau krank aber wirklich ich bin echt traurig soi eine mum zu haben mein alller alller größter wunsch ist es eine lieb nette mama zu haben und nicht so eien die böse ist

    und dan wollte ich mich noch mal recht herzlich bedanken dafür das du dire immer zeit for mee nimst unm zurückzuschriebn ok naj find ich echt klasse vonndie und zuper nett von die
    mit freundlich grüßen lona

  15. # 15 BreakingNews Says:

    Dafür brauchst Du Dich nicht zu bedanken – ich freue mich immer über Rückmeldung auf das, was ich tue und ganz besonders dann, wenn mir Betroffene schreiben. Schließlich ist es nicht immer einfach, etwas zu lesen, was sein eigenes Leben in so schlimmer Weise verändert hat.

    Es tut mir leid, falls das, was ich geschrieben habe, Dich so erschreckt und enttäuscht hat. Ich habe angenommen, Frau Spieler hätte Euch darauf vorbereitet, was nach einem Urteil noch so alles folgt. Daher wäre es sicher gut, wenn Du ihr solche Fragen stellst, über Abläufe, die Du nicht verstehst. Sie ist Deine Anwältin und wird sie Dir gerne erklären. Ich weiß, dass es für sie und alle Menschen aus Deinem Umfeld auch nicht immer leicht ist, abzuwägen, was und wie man Dir und Deiner Schwester etwas sagt. Alle mögen Euch und keiner will Euch eine Enttäuschung bereiten. Zumal so ein Urteil nicht in unserer aller Macht liegt.

    Das Du enttäuscht bist, ist ok… das geht nicht nur Dir so! Jeden Tag werden Urteile gefällt, die für die Betroffenen nicht hoch genug ausgefallen sind. Und viele würden sich wünschen, dass die Bestraften möglichst sofort in den Knast wandern. Aber so läuft es nicht, denn das Verfahren ist mit dem Urteil eben noch nicht ganz vorbei. Wenn es dann vorbei ist und das Urteil bestehen bleibt, wird sie ihre zwei Jahre absitzen müssen. Aber auf diesen Zeitpunkt zu warten kann für viele auch schon eine Strafe sein!

    Hab Geduld! (Ich weiß, ist ein doofer Erwachsenenspruch, aber er ist wahr! ;-) )

  16. # 16 lona Says:

    danke das du es mi so versuchst zu erklären ich sehe es ja nicht nur negartiv nur joa abrer immer wenn ich nmitfreunden drüber rede oder ich gefragt werde dan weine ich immer weil es hlt so schwer anzuhören ist was uns allen mal passiret ist ehrlich und ehm wo ich ja mal mit meiner schwetser raus gegangen bin wo die lehrerin von mir da war musste ich weil es so schwer ist es anzuhören die es ales mit gekricht haben und ich habe das meiste ja auch wvergessen deswegn und ja aber ich hoffe wenn ich eine schwere teraphi machen werde das es dan besser wird und ich glaube dass wirds dan auch und die geduld habe ich nicht weil ich warte so auf mein daddy schon einen jahr ich habe es vor einen jahr geschft das er wieder kontakt mit mir will aber und ja deswegen weist du was hast du heute so gemacht ich war heute bei einem kumpel und habe da die wohnung aufgereumt wqeist du naj und morgen habe ich bis um 15:30 uhr school voll scheisse aber ich schwenze ja habe kein bog ok mit leiben grüßen von lona

  17. # 17 BreakingNews Says:

    Glaubst Du, dass es für Dich gut ist die Schule zu schwänzen? Das solltest Du dir noch einmal überlegen. Du weißt selbst, dass du einiges aufzuholen hast – das wird nicht besser, wenn Du die Schule schwänzt. Mache nicht den gleichen Fehler, wie ihn auch deine Mutter gemacht hat, als sie in deinem Alter war!!! Du kannst sie ganz sicherlich für vieles verantwortlich machen, was in deinem Leben schief gelaufen ist, und vieles von dem, was sie falsch gemacht hat, hat auch damit zu tun, dass sie die Schule geschmissen hat. Aber wenn du jetzt die Schule schwänzt, ist das allein Deine Entscheidung, für die Du die Verantwortung tragen musst!

    Weinen ist ok. Es wird Dich auch noch etwas länger traurig machen, daran zu denken, oder darüber zu sprechen. Vielleicht wird es auch in Zukunft Momente geben, in denen Du ganz plötzlich wieder an etwas schmerzhaftest erinnert wirst. Die Therapie kann Dir dabei sicher helfen. Helfen kann aber auch eine sinnvolle Beschäftigung, wie in die Schule zu gehen! Es lenkt ab und es hilft Dir, Dich auf das Leben vorzubereiten, dass Du in Zukunft führen willst.

    Ich bin heute den halben Tag mit Freunden unterwegs gewesen. Ein Kumpel von mir ist beim Fischhallenlauf mitgelaufen und wir haben ihn angefeuert.

  18. # 18 lona Says:

    hi ich muss AUCH GELICH WIEDDR LOS NEIN I H WAR HEUTE IN DER SCHULLE OK HDL

  19. # 19 BreakingNews Says:

    Das finde ich gut! Sehr kluge Entscheidung!!! ;-)

  20. # 20 lona Says:

    hi ich habe ebend mit meiner mama telefonirt ich bin so happy anchmalö bin ich echt dum zund weis nicht was ich will aberr ich bin so froh das sie noch mit mir redet nja ich habe so viel gesoffen bis ins koma ja

  21. # 21 BreakingNews Says:

    Sorry, hatte einige Computer-Probs, daher melde ich mich erst jetzt.

    Du solltest dich weder aus Freude, noch aus anderen Gründen ins Koma saufen… Es tut dir nicht gut und es führt zu nichts Gutem! Jede Hoffnung, jeden Frust, jeden Ärger mit deiner Mutter zu begiessen wird Dich nicht weiter führen, als in die Alkoholsucht. Lass es! Sprich darüber mit deinen Betreuern, oder auch mit mir, aber bespreche es nicht mit Jack Daniels, Jim Beam und Co.!

    Liebe Grüße,
    Ruediger

  22. # 22 lona mausi vor ever Says:

    hoi ach so na dan wiso was wor den with pc egendwie spinne pc vol so oft ey ja ist echt so ja man

  23. # 23 Nina Says:

    Liebe Viola,

    ich kenne deine Mama persönlich seit acht Monaten.Ich glaube dir, dass du eine schwierige Zeit durchgemacht hast.Aber ich habe Zweifel an deiner Ehrlichkeit, wenn deine Widersprüche hier lese. Mama gut, mama böse. Das ist für eine Jugendliche normal, aber nicht mit solch ernsten Dingen.
    Ich denke eher, dass du nach Aufmerksamkeit suchst, die dir verloren gegangen ist.

    Gruß Nina

  24. # 24 Nina Says:

    Entschuldige bitte , ich wollte natürlich nicht Viola schreiben, sondern Ilona.

  25. # 25 Tina Says:

    Nina..wenn du ihre Mutter kennst,mußt du wissen was lona und Gina durch gemacht haben.Entweder hast du keine Ahnung wie Menschen nach solchen Erlebnissen reagieren..oder du bist genauso eine Sorte Frau wie ihre Mutter Manuela J…ich tippe mal auf zweites.sonst würdest du dich kaum mit dieser Frau abgeben.Laß einfach diese dummen Sprüche, wenn du nicht weißt wie der Verlauf der Dinge ist..und noch was,die Mädchen haben so lange sie bei ihrer Mutter lebten die Hölle auf Erden durchlebt,die Aufmerksamkeit fehlte ihnen danach in keinster Weise.Denn sie kamen zu den tollsten Pflegeeltern, wo man ihnen erstmal gezeigt hat ,was leben ist..also greif du als aussenstehende die Mädchen nicht an und zweifel nicht an ihrer Ehrlichkeit,denn da hast du kein Recht dazu.Ich kenne die Geschichte nicht aus dem Internet..mehr muß ich nicht dazu sagen..kümmer du dich weiter um die tolle Mutter die Kinderseelen zerstört und gut ist es.Ich danke hiermit nochmals den Pflegeeltern für die tolle Fürsorge und Liebe die sie Gina und Lona entgegen gebracht haben:-)

  26. # 26 Loni ist Traurig Says:

    Halllo Nina

    Ehm kann ich dich mal fragen woher ich dich kenne b.z. woher du mich kennst???
    lg Ilona B.

  27. # 27 Loni ist Traurig Says:

    Tina woher kennst du mich ?

  28. # 28 Loni ist Traurig Says:

    Halllo!

    Ich möchte mich mal melden damit alle die hirmit etwas zu tun haben wissen wie und was ich greade so treibe,mache wie auch immer zuzeit bin ich noch krank geschriebn bis zum 12.10 war ich ihn der klinik vom 17.8 es hat mir meiner Meinung nach sehr geholfen und mein wunsch ist wie 2009 aber immer noch dass ich mit meim Papa wieder Kontakt haben könnte ich vermisse ihn total doll und dass meine ich tot Ernst. Ich bin seit dem 1.09.211 ihn Timmendorfer- strand um dort meien Reha ausbildung jetzt ab den 17. 10 anzufangen ( dazusteigen ) die Ausbildung wird vorausichtlich 2 jahre gehen wenn ich nicht noch voll Azusbildung mache ich freue mich am meisten imme rihm Timmendorfer-strand auf meine beste freundin Yvonne

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