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Todesermittlungen laufen

Kiel211: Erste Obduktionsergebnisse deuten auf mögliche Todesursache von Tim Irmer hin

Nach der Bergung der Leiche des vor siebzehn Tagen verschwundenen Tim Irmers aus der Kieler Förde, deuten erste Obduktionsergebnisse auf ein Ertrinken als mögliche Todesursache hin. Der Sprecher der Kieler Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwalt Kuno Fischer erklärte, dass die rechtsmedizinische Untersuchung zwar eine Gewalteinwirkung in Folge einer “leichten körperlichen Auseinandersetzung” erwiesen habe, die aber nicht todesursächlich gewesen sei.

Dies könnte Ermittlungsergebnisse der Polizei bestätigen, nach denen Tim Irmer in der Nacht vom 21. auf den 22. Mai 2010 im Bereich der “Halle 400″ mit weiteren jungen Männern in Streit geriet. Die Polizei hatte nach Befragungen einen Tatverdacht gegen diese Personen ausgeschlossen.

Rechtsmediziner und Kriminalpolizei ermitteln nun weiter, wann und auf welche Weise  der Gymnasiast aus Dänischenhagen ums Leben kam und wie lange er tot im Wasser gelegen hat. Der Verbleib des Schülers ist bislang nur bis zu seinem Aussteigen aus dem Nachtbus der Linie 705 an der Haltestelle Kitzeberg nahe Heikendorf sicher belegt. Wie und wohin er sich in der Nacht zum 22.Mai 2010 von dort weiter fortbewegte, ist nicht geklärt.

Am heutigen Vormittag hatten Zeugen in Höhe des Schifffahrtmuseums einen bekleideten menschlichen Körper auf der Kieler Förde treiben sehen. Beamte der Wasserschutzpolizei sicherten den Leichnam und brachten die Leiche des jungen Mannes zum Schwedenkai, wo sie um 9.45 Uhr im Schutz einer Fähre der Stena Line geborgen wurde. “Die Leiche befand sich erwartungsgemäß in einem schlechten Zustand”, sagte Oberstaatsanwalt Fischer.

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Verfasser: BreakingNews
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