Mysteriöses Verschwinden
Kiel211: Vermissten-Fall Tekin Bicer – Mordkommission ermittelt
Friday, 18.June 2010 um 12:39 Uhr | Kiel211, Polizeimeldungen, Unglücke/Unfälle
Bereits seit dem 30.April 2010 ist der 47-jährige Tekin Bicer aus Kiel-Gaarden unter ungeklärten Umständen spurlos verschwunden. Seit dem 1.Mai 2010 offiziell als vermisst gemeldet, hat die Polizei bislang keine Erkenntnisse über dessen Verbleib, sich aber erst am Donnerstag in der Sache erstmalig an die Medien-Öffentlichkeit gewandt. Angehörige und Freunde äußerten bereits mehrfach Verwunderung und Unverständnis, dass das Schicksal des Mannes nicht früher größere Aufmerksamkeit erfahren habe, blieben aber weitestgehend ungehört.
[Der Fall ist am Mittwochabend auch Thema bei "Aktenzeichen XY ungelöst" des ZDF - Falls Sie Hinweise haben, helfen Sie der Polizei!]
Der Familienvater wurde am Freitag, dem 30. April 2010, gegen 15.30 Uhr im Kirchenweg in Kiel-Gaarden letztmalig gesehen. Er trug zu diesem Zeitpunkt ein schwarzes T-Shirt, Jeans und weiße Schuhe und soll kurz zuvor einen Anruf bekommen haben.
Seit Anfang Mai ermitteln Staatsanwaltschaft und Kieler Mordkommission, da nicht ausgeschlossen wird, dass Tekin Bicer Opfer eines Tötungsdeliktes geworden ist. Zuletzt am Donnerstag eingeleitete Suchmaßnahmen verliefen trotz des Einsatzes von Polizeikräften, Personensuchhunden und Tauchern im Bereich des Geländes um die Arbeitsagentur in der Adolf-Westphal-Straße und der angrenzenden Gewässer ergebnislos. Zuvor waren Suchaktionen in den Stadtteilen Gaarden-Ost und Gaarden-Süd ohne Erfolg geblieben. Ohne jede Hinweise auf den Verbleib des Vermissten stellt sich das Verschwinden als mysteriös dar.
Die Kriminalpolizei ist auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Wer etwas zu dem Aufenthaltsort oder zum Verschwinden von Tekin Bicer sagen kann, sollte sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0431/ 160 3333 melden.





23.December 2010 um 07:30 Uhr
[...] Spuren, nur vage Vermutungen, die zu Befürchtungen werden: Das Verschwinden von Tekin Bicer vor fast 8 Monaten bleibt so mysteriös, wie für die Angehörigen unerträglich. [...]