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Phantombild

Kiel211: Öffentlichkeitsfahndung nach Tötungsversuch in Bergstraße

Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts in der Kieler Bergstraße am Morgen des Samstags, den 31. Juli 2010 gegen 2.30 Uhr ermittelt die Kieler Mordkommission auf Hochtouren und wendet sich nun mit einer Öffentlichkeitsfahndung an die Bevölkerung. Gesucht wird ein bislang unbekannter Mann, der einen 22-Jährigen durch mehrere Messerstiche so schwer verletzt hatte, dass die zunächst lebensgefährlichen Verletzungen des Opfers im Krankenhaus notoperativ versorgt werden mußten, um diesem das Leben zu retten.

Phantombild - Quelle: Polizeidirektion Kiel

Phantombild - Quelle: Polizeidirektion Kiel

Der mutmaßliche Täter wird als 25 bis 30 Jahre alter, etwa 180 bis 190 cm großer und kräftig bis korpulent gebauter Mann vermutlich südländischer Herkunft beschrieben. Er trug kurze, dunkle Haare und möglicherweise einen Kinn- und/oder Wangenbart. Zeugenaussagen zufolge war er zur Tatzeit mit einem weißen Oberteil mit hellblauen Längsstreifen und einer Jeans bekleidet. Die Polizei  sucht weiterhin nach Augenzeugen der Tat und fragt, wer Angaben zur Person des mutmaßlichen Täters machen kann. Die Staatsanwaltschaft Kiel hat für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des Tatverdächtigen führen, eine Belohnung von 1.500.- Euro ausgesetzt.

Hinweise bitte an die Polizei unter Tel. 0431- 160 3333 oder an jede andere Polizeidienststelle.

  

Nach Auseinandersetzung mit Personengruppe zugestochen

Nach früheren Erkenntnissen der Kriminalpolizei hatte eine fünfköpfige Personengruppe den mutmaßlichen Täter zuvor durch die Bergstraße verfolgt und an der Einmündung zur Muhliusstraße gestellt, wo es im Bereich zwischen dem Eingang der Diskothek “Mustique” und dem “Irish Pub” zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten gekommen war. In dessen Verlauf soll der so Verfolgte ein Messer gezogen und mehrfach auf das 22-jährige Mitglied der verfolgenden Gruppe eingestochen haben, bevor er in Richtung Dreiecksplatz die Flucht ergriff. Die Ermittler hatten im Verlaufe der Woche diesbezüglich auch nach einer jungen Frau mit blonden Haaren gesucht, die nach Angaben anderer Zeugen versucht hatte, vermittelnd auf die streitenden Personen einzuwirken und damit als wichtige Zeugin galt.

   

Schaulustige behindern Einsatzkräfte

Im Zuge des Einsatzes von Ersthelfern, Rettungsdienst und Polizei hatte es schwere Behinderungen der Rettungsmaßnahmen durch anwesende Schaulustige gegeben, die zu einem größeren Polizeieinsatz in der Amüsiermeile der Landeshauptstadt führten.

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Verfasser: BreakingNews
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