Mission Statement
Eigentlich verlangt es die Etikette, dass sich ein Blogautor nicht nur aus impressum-aler Pflicht mit Namen und Addresse, sondern auch darüber hinaus vorstellt, oder wenigstens einen kleinen Einblick in das Blog-Warum zuläßt. Und ja, ich habe dies schmählich ignoriert das letzte Jahr. Diejenigen, die mir dennoch und so zahlreich die Treue hielten, seien hiermit um Verzeihung gebeten… ich war wahrlich kein guter Gastgeber…
Tatsächlich habe ich zu Beginn oft gezweifelt, ob ich mich zum Bloggen überhaupt eigne. Ich habe weder eine exhibitionistische Ader oder ein aufregendes Alltagsleben und bin in Sachen Networking fast an Autimsus grenzend antriebsschwach. Und da ich nicht in der IT-Branche tätig bin, von der schönen neuen Informations- und Kommunikationstechnik nur soviel Ahnung habe, wie es mein begrenztes Allgemeinwissen zuläßt und nicht 16 Stunden am Tag im Internet verbringe, kann ich schonmal bei vielen Top-Themen der Blogosphäre nicht mitreden. Aber dass muss ich auch nicht, habe ich in meiner Blog-Einarbeitungszeit festgestellt:
Egal wie speziell, erfolgreich, unterhaltsam oder kontrovers – es besteht kein Grund, Blogs, Blogger oder das Bloggen zu mystifizieren. Das Weblog als Medium ist im Grunde nicht mehr als eine Bauchrednerpuppe für die Generation Internet. Es ist stets deine Stimme, dein Gedanke, den du verpackt durch diese Puppe namens Blog der Öffentlichkeit vor den Latz knallst.
Was mich zum Bloggen treibt, ist das Interesse am aktuellen nachrichtlichen Tagesgeschehen. Dementsprechend blogge ich meine Gedanken zur Welt und ihren News: Die heftigsten Schoten “bloggerisch übers Knie gebrochen”. Das habe ich die letzten Jahre auf anderen, Web2.0-Seiten betrieben und führe es hier in Eigenregie fort: Als ”Breaking-News-Junkie” bin ich ein Jäger und Sammler von News.
Ich hoffe, ich steuere halbwegs Interessantes zur Blogosphäre bei.
Euer
Ruediger aka B.N.
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